Motivation - Selbstmotivation

Geschrieben von Gert Podszun am .

Motivation ist eine Voraussetzung für Freude an der Arbeit. Sie schließt ein, dass man sich Ziele setzt und entschlossen auf sie zugeht. Man unterscheidet zwei Formen von Motivation: Extrinsische Motivation basiert auf Anerkennung von außen, angenehme Randbedingungen und Identifizierung mit den Zielen des Unternehmens. Intrinsische Motivation entsteht in einem selbst, sie kommt aus dem eigenen Inneren. Zur Erhaltung der Motivation gibt es ein paar Hinweise:

Der Weg zum Ziel

Nicht immer wird ein gefasster Plan geradlinig zu erreichen sein. Da empfiehlt es sich, Alternativen vorzudenken und einen „Plan B“ in der Schublade zu haben. Unruhe vor der Erreichung des Ziels schadet, kann in Angst ausarten. «Wer Angst hat, macht auch eher Fehler. Und bekommt dann noch mehr Angst.»[1] Daher ist es grundsätzlich notwendig für eine unternehmerische Aufgabenstellung einen Businessplan zu erstellen und dessen Inhalten in festen zeitlichen Abständen den eingetretenen Umständen anzupassen. Einen Vorschlag für die Gliederung eines solchen Planes finden sie hier.[2]

Zielsetzung – wie?

Ein Ziel darf nicht nur so „ein Wunsch“ sein. Es sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Es soll „lohnend“ sein. Es muss das Gefühl einer inneren Befriedigung erfüllen und auch die Erwartung der Überwindung von Hindernissen einschließen. Es verschafft innere Energie.
  • Es muss „messbar“ sein. Bei der Erstellung des Businessplanes ergeben sich viele Aspekte zur Festlegung messbarer Kriterien, nicht nur in den Finanz- und Liquiditätsplänen.
  • Es muss „realistisch“ sein. Daher besteht der erste Akt der Zielsetzung darin, die Vision über das zu erreichende Ziel in kurzer Form schriftlich zu fassen. Dabei ist die Gegenwartsform zu empfehlen.

Gehe ich den Weg allein?

Es ist schwer alleine zu sein, auch auf dem Weg zur Erreichung eines selbst gesetzten Zieles. Es empfiehlt sich, Freunde oder vertrauenswürdige Mitmenschen einzuweihen. Sofern in diesem Zusammenhang Wettbewerbsgedanken auftauchen, empfiehlt sich die Hinzuziehung eines Beraters, etwa auch dem Kreis der Senior Coaches von ALT HILFT JUNG. Hier finden Sie Erfahrungswissen kombiniert mit der Tatsache, dass keine besonderen finanziellen Interessen bestehen, weil die Damen und Herren ehrenamtlich  arbeiten.[3] Menschen, die nicht ein direktes Interesse an Ihrem Geschäft oder Ihrer Idee haben, können Ihnen nicht schaden.

Selbstbewusstsein

Ein selbstbewusster Mensch hat Zuversicht, Gewissheit, Sicherheit und Vertrauen in sich selbst. Das beeinflusst seine Sicht der Dinge und gibt ihm Kraft. Dies ist eine Voraussetzung für den erwarteten Erfolg. Im Grenzfall muss man so denken, als wenn man in Zweifel allein ist.[4]

Man ist sein eigener Freund

Wie baut man ein Selbstbewusstsein auf? Dazu gehören Affirmationen. Die stehen für „Versicherung, Beteuerung“ und sind wertende Eigenschaften für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden können. Also man muss zu sich selbst „Ja“ sagen. Eigene Formeln sind anzuraten. Hierzu gehört es auch, einmal bisherige Gepflogenheit aufzugeben und neue Wege zu gehen.

Zeit

Der Weg zum Ziel benötigt eine angemessene Zeit. Warten gilt nicht, selbst, wenn Sie etwas tun, was mit der Verfolgung Ihres Zieles im Moment nicht dient. Wenn Du es eilig hast, so mache einen Umweg. Auf diesem Umweg gibt es neue Erkenntnisse.

Praxis

Der erste Schritt zum neuen Ziel beinhaltet die Wahrscheinlichkeit von Änderungen. Man ändert sich selbst – auch durch die gemachten Erfahrungen – und die Bedingungen um einen herum ändern sich auch. Daher ist es zu empfehlen, die eigene Situation aus einer selbstbewussten Distanz kritisch zu würdigen, um eventuelle Zielkorrekturen vornehmen zu können.

aobonn im Februar 2012



[2] http://www.aobonn.de/index.php?option=com_content&view=article&id=26&Itemid=40

[3] http://www.althilftjung-nrw.de/kontaktformular.html

[4] http://books.google.de/books/about/Der_Rasierte_Fisch.html?id=0CCNjNQdKx0C&redir_esc=y – Der rasierte Fisch, Gert Podszun, Seite 133

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